Experten für energieeffizientes Bauen und Sanieren können ab sofort ihre Abstracts zur 19. Internationalen Passivhaustagung einreichen. Bis zum 1. Oktober läuft die Frist – die besten Projekte und Lösungsansätze werden vom 17. bis 18. April 2015 in Leipzig präsentiert. Schwerpunkte der Konferenz sind Kosteneffizienz und Entwicklungen im Bereich hochwertiger Passivhaus-Komponenten.
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Die EU-Kommission verklagt Österreich (und Polen) vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) wegen der unvollständigen Umsetzung der Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden (EPBD) in nationales Recht. Gemäß der Richtlinie müsste seit 9. Juli 2012 unter anderem sichergestellt sein, dass bis 01.01.2021 alle neuen Gebäude (alle öffentlichen Gebäude bis 01.01.2019) so genannte “Nearly Zero Energy Buildings” sind.
Wesentliche Forderungen der Passivhaus Austria sind im Finale zum neuen Energieeffizienz-Gesetz doch noch berücksichtigt worden. Die vergleichbare Energiemenge der Jahresproduktion von etwa 14 großen Donaukraftwerken muss nun bis 2020 eingespart werden und die Gebäude der BIG sind doch noch in die 3% Sanierungsverpflichtung eingebunden worden. ( Titelfoto Fotocredits dinA4 Architekten)
Aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert und im Rahmen des Programms „NEUE ENERGIEN 2020“ durchgeführt, wurde nun die weltweit umfangreichste Erhebung zum Thema Bewohnergesundheit in neuen, energieeffizienten Wohnbauten veröffentlicht. Die eindeutigen Ergebnisse: Wohnen mit Wohnraumlüftungsanlagen sorgt sowohl für bessere Raumluftqualität als auch für höhere Wohnzufriedenheit.
Die Passivhaus Austria fordert den Stopp von allen Subventionen für fossile Kraftwerke. Wenn Österreich wirklich daran interessiert ist, die Weichen für eine Energiewende zu stellen, dann müssen endlich konsequente Schritte gesetzt werden. Bundesweit muss der Gesamtenergieverbrauch bis 2020 um 20%, bis 2030 um 40% und bis 2050 um 60 % gesenkt werden, um das 2°C-Ziel zu erreichen. Das ist durchaus zu schaffen und würde gleichzeitig 100.000 grüne Arbeitsplätze schaffen. (Titelfoto Fotocredits: Passivhaus Austria)
Mit der zunehmenden Bedeutung des energieeffizienten Bauens wächst auch der Bedarf an entsprechendem Fachwissen – weltweit statten sich Planer und Architekten daher mit dem nötigen Rüstzeug aus: Die Zahl der zertifizierten Experten für die Planung von Passivhäusern hat jetzt die 4.000er-Marke erreicht.
Ein Aufschrei bei allen im Bau-Prozess Beteiligten: Symptom-Bekämpfung, Kostenverschiebung, Verdoppelung von Betriebs- und Energiekosten, Schimmel- und Ghetto-Bildung, ein Widerspruch auf breiter Ebene.
Darmstadt. Mit einem Passivhaus-Hallenbad betrat die Bädergesellschaft Lünen vor einigen Jahren Neuland. Messdaten belegen nun, dass sich der Mut gelohnt hat: Beim Energieverbrauch wurden gegenüber anderen Schwimmbädern hohe Einsparungen erreicht – beim Wärmebedarf ebenso wie beim Strom. Das Monitoring des Passivhaus Instituts zeigt zudem, dass im laufenden Betrieb weitere Optimierungen möglich sind. Der Pionier-Bau in Westfalen ist damit eine hervorragende Grundlage für Folgeprojekte.
Im Detail wird Jessica Grove-Smith vom Passivhaus Institut die Ergebnisse auf der Internationalen Passivhaustagung 2014 in Aachen vorstellen. Weitere Informationen zum Thema sind ab sofort außerdem in der Online-Plattform Passipedia nachzulesen
Mit dem neuen designPH auf www.designph.org ist die Passivhaus-Planung so komfortabel wie nie zuvor. Das 3D-Tool ermöglicht eine grafische Dateneingabe mit wenigen Klicks in das Passivhaus-Projektierungspaket (PHPP 8.5).