Warum Passivhäuser bauen?

Der Passivhausstandard ist ein kostengünstiger Ansatz, den Energiebedarf von Neubauten entsprechend den globalen Erfordernissen der Nachhaltigkeit auf ein Minimum zu reduzieren und dabei gleichzeitig den Wohnkomfort zu verbessern. Er bietet damit eine Grundlage, den verbleibenden Energiebedarf von Neubauten komplett durch erneuerbare Energien zu decken, und zwar sowohl unter Berücksichtigung der begrenzten Verfügbarkeit auch der erneuerbaren Energieträger als auch unter Berücksichtigung bezahlbarer Mehrkosten.

Grundphilosophie 1:
Optimierung des ohnehin Erforderlichen
Kostengünstig ist der Ansatz deshalb, weil er nach dem Prinzip der Einfachheit auf eine Optimierung der ohnehin erforderlichen Komponenten eines Gebäudes setzt: Der Gebäudehülle, der Fenster und der aus hygienischen Gründen sinnvollen automatischen Lüftung. Indem er die Effizienzverbesserung dieser Komponenten soweit treibt, daß auf ein separates Wärmeabgabesystem verzichtet werden kann, ergeben sich Einsparungen, die den Mehraufwand für die Effizienzverbesserung mitfinanzieren.

Grundphilosophie 2:
Verlustminimierung vor Gewinnmaximierung
Grundprinzip von Passivhäusern ist es, vorhandene Wärme möglichst konsequent am entweichen zu hindern (Vorrang der Verlustminimierung). Theoretische Modellrechnungen und praktische Erfahrungen mit zahlreichen Projekten zeigen, daß eine solche Strategie unter mitteleuropäischen und vergleichbaren Klimabedingungen grundsätzlich effizienter ist als Strategien, die vorrangig auf die passive oder aktive Solarenergienutzung setzen. 

HIER KLICKEN, UM DAS DIAGRAMM GRÖSSER ANZUZEIGEN.

 

Ein Passivhaus kann kosteneffizient gebaut werden
Die kapitalisierten Gesamtkosten (Investitionen in das Gebäude einschließlich Planung und Haustechnik plus Betriebskosten über 30 Jahre) sind nicht höher als in einem durchschnittlichen Neubau.

Legal notice |Disclaimer |Privacy Policy